Radio hat...              ...die schöneren Bilder.

 

Foto: Volker Roloff, www.volkerroloff.de

 

Rund 1000 Interviews habe ich seit 1993 geführt, fast jede Woche kommen neue hinzu. Die schönsten Zitate stelle ich sukzessive auf diese Seite (nur Text, nicht als Audio). Eine Liste der interviewten Personen findet sich unter dem Menüpunkt "Interviewliste". Viel Spaß beim Lesen der Zitate!


  "Die Menschen in China sind so freundlich – beinahe zu freundlich. Verglichen mit ihnen fühlst du dich ständig wie ein riesengroßes Arschloch."

Viktoria Tolstoy  

 

  "Ich habe Deutschland wirklich lieben gelernt durchs Durchfahren sozusagen und habe dort Menschen kennengelernt, die man aufgrund des deutschen Touristen niemals für möglich halten sollte.“

Alfred Dorfer 

 

  "Als sie mit dem Begriff "Weltmusik" kamen, meinten sie eigentlich: Dritte-Welt-Musik. Sie waren nur zu höflich, das zu sagen. Aber jede Musik ist Weltmusik, solange wir keine vom Mars kennen."

Miriam Makeba  

 

  "Es rufen manchmal chinesische Straßenbaufirmen an, die uns Asphalt verkaufen wollen."

Helmut Neumann, Asphalt Tango Records  

 

  "Wenn eine Musikfirma an die Börse geht und der neue EMI-Chef England ein ehemaliger Flughafen-Dispatcher ist und die EMI-Chefin Deutschland aus der Mode-Branche kommt – kann sich jeder selber sein Bild drauf machen. Musik sind nun mal keine Kühlschränke und es hat nichts an der Börse verloren, finde ich.“

Armin Siebert, Ex-EMI-Manager, heute Eastblok Music 

 

  "Tom Waits ist auch ein echt witziger Kerl. Ich traf ihn, als er nach New York zog, ich wollte gerade zurück nach Kalifornien. "Warum ziehst du nach New York?", fragte ich ihn, und er meinte: "Die haben prima Schuhe hier.“

Elliott Murphy  

 

  "Wenn man als Außerirdischer unseren Planeten betrachtet, sieht man doch, dass hier jeder etwas Interessantes macht, für etwas Besonderes steht. Von daher betrachtet habe ich Rassismus nie verstanden."

Devon Allman, Sohn von Gregg Allman (Allman Brothers Band)

 

  "Joe Zawinul wollte immer, dass ich was kiffe vor dem Auftritt, er tat das selber immer gerne und war einer derjenigen, die das konnten, keine Ahnung, wie er das anstellte. Eines Tages hatte er mich solange belabert, bis ich es machte, und auf der Bühne erkannte ich nicht mal mehr meine Gitarre, ich hätte genau so gut eine Trompete in der Hand haben können. Ich wusste nicht eine Melodie mehr, jedes Solo war ein Desaster. Das war wohl das Schlimmste, was mir je passierte. Und witzig daran war, als wir nach der Pause wieder auf die Bühne gehen, sagt Joe, „Henderson, wie oft habe ich dir gesagt, nicht zu kiffen vor einem Auftritt?“ Dabei hatte er mich weichgekocht! Das passierte mir nie wieder. Wenn man das nicht gewohnt ist, probiert man es besser zuhause aus, nicht vor einem Haufen Leute.“

Scott Henderson  

 

  "Die Band Che Sudaka zu nennen war eine Reaktion auf all die Diskriminierungen. Es ist unsere Art, darüber zu lachen. Denn Sudaka ist ein sehr despektierliches, in Spanien aber oft gebrauchtes Wort für Lateinamerikaner, vergleichbar etwa mit Nigger. Die Leute wollen uns diskriminieren, indem sie uns Sudakas nennen. Doch jetzt betreiben sie mit dem Wort Marketing für uns."

Sergio Morales  


  "Das Problem ist, dass die Leute immer noch vom armen Afrika reden. Dabei machen ausländische Firmen jedes Jahr Milliarden-Gewinne, nur wir nicht. Da stimmt doch was nicht. Es geht ständig nur um Korruption in Afrika. Doch wo Menschen korrupt sind, müssen auch welche sein, die sie korrumpieren. Wir selber haben dafür gar nicht die Mittel. Wie kann es sein, dass wir Schulden haben trotz Öl, Gold und Diamanten? Wir haben all diese Sachen, können sie aber nicht nutzen, um uns selbst zu entwickeln. Wenn die Leute täglich um ihre warmen Mahlzeiten kämpfen müssen, kann niemand erwarten, dass sie unternehmerischen Ehrgeiz entwickeln.“

Angelique Kidjo  

 

  "Die sephardischen Juden sagen, was singt sie da, das sind keine sephardischen Lieder, sie ruiniert die Tradition, das ist doch Flamenco. Und die Spanier sagen, sie ruiniert die Tradition, das ist doch kein Flamenco. Zwei Jahre musste ich mich bei aller Welt entschuldigen, dabei wollte ich doch nur Musik machen.“                                               Yasmin Levy  

 

  "Das perfekte Leben für mich ist: einen Job zu haben, für den du Englische Pfund bekommst, und deine Rechnungen bezahlst du in Brasilien. Das ist für mich das perfekte Leben!“

Vinicius Cantuaria  

 

  "Er hatte keine Ahnung, was er da tat."

Juan de Marcos Gonzalez, Mastermind des Buena Vista Social Club, über Ry Cooder  

 

  "Das Lied „They will run“ kommt daher: Irgendwann habe ich den Leuten in meinem Club Shrine gesagt, sie sollen hier nicht mehr Gras rauchen, worauf alle sauer wurden. Und ich sage in dem Lied, ich bin weder für noch gegen das Kiffen, aber wenn die Polizei kommt, hauen alle ab, und ich stehe da. Wenn mein Vater geraucht hat und die Polizei kam, hat er nicht sein Gras weggeworfen, er hat noch mehr geraucht. Also, wenn die alle sagen, sie sind Fela-Fans und wollen deswegen im Shrine kiffen und die Polizei kommt, dann sollen sie sich gefälligst verteidigen für das, was sie tun, statt abzuhauen und mich da stehen zu lassen.“ Femi Kuti zum genannten Lied seines Albums „Day By Day“  

 

  "Mein Vater hat wirklich versucht, mein Leben zu zerstören. Wir waren uns einmal sehr nahe, aber jetzt hat er dieses „Lass uns kämpfen!“-Ding. Er ist glücklich mit seiner neuen, zweijährigen Tochter und er sagte mir, sie wird einmal die beste Sängerin aller Zeiten und nicht so abgefuckt wie du. Darauf sagte ich ihm, ok, fein: Pass auf dich auf, mein Süßer, und ich hoffe, du machst es nicht mehr lange.“

Bebel Gilberto, Sängerin, Tochter des Bossa Nova-Miterfinders Joao Gilberto   

 

  "I went to a little restaurant to have a short break. A white waiter came to my table and I said to him: „Can I have a coffee, please.“ The man said: „We don´t serve blacks!“ I answered: „But I didn´t order blacks. I ordered coffee.“
Miriam Makeba über die Apartheid in Südafrika


  "Außerhalb Deutschlands werden wir sehr oft gefragt, „Warum seid ihr als jüdische Band ausgerechnet bei einer deutschen Plattenfirma?“ Und dabei machen sie dann ein Gesicht, als sei dies die profundeste aller Fragen. Meine Antwort ist immer dieselbe: „Weil uns dort ein Plattenvertrag angeboten wurde.“
                                                                                       Frank London, The Klezmatics  

 

  "Heute gibt es viele Adlige in Mali, die Musik machen. Diese Mauer habe ich eingerissen. Mein Vater hat mich noch angeschrien: Was fällt dir ein, öffentlich zu singen? Ich sagte ihm, dass ich dieses dauernde Theater leid bin, und ich hätte ihm zwei Lösungen anzubieten. Entweder ich werde Verbrecher, ich klaue, breche ein, bringe Leute um – alles, was verboten ist. Das ist die eine Möglichkeit. Die andere ist, du lässt mich einfach Musik machen, Platten aufnehmen und so weiter. Bitteschön, du hast die Wahl. Von da an hat er mich in Ruhe gelassen.“
Salif Keita  

 

  "Es gibt ein Foto von mir und Buddy Rich – es war Buddy Rich, der mir damals mein Diplom überreicht hat an der Berklee University –, ich mit einem riesigen Lächeln. Und alle, die es kennen, sagen mir: Warum nimmst du das nicht auf deine Homepage? Oder in MySpace? Es ist großartig! Aber ich sage nur: Ich kann es nicht tun, weil ich meine Frisur scheiße finde! Buddy macht sich großartig auf dem Bild, aber ich sehe einfach schrecklich aus.“

Sandy Dillon 

 

  “Wenn du die Wahl hattest zwischen Jude und Zigeuner, dann war Jude besser. Denn die Zigeuner wurden zuerst umgebracht, noch vor den Juden. Es ist nirgendwo leicht, Zigeuner zu sein. Slawen sind generell Rassisten, sie haben eine lange rassistische Geschichte. Sie haben halt keine Schwarzen, sie haben Zigeuner.”
Goran Bregovic


  “Kommen sie morgen zum Konzert? Ja? Dann sind sie diese Person.”
Daniel Barenboim auf die Frage einer Journalistin, ob es eine ganz besondere Person gebe, für die er mal ein Konzert geben wolle
 


  "Mein Ehrgeiz lag darin, neue Leute zu entdecken. Das ging damit los, 1962 Klaus Doldinger zu hören und hinzugehen und zu sagen, mit ihnen mache ich eine Schallplatte. Das war ein Akt von absolutem Größenwahn, weil ich überhaupt nicht die Möglichkeit hatte, eine solche Platte zu machen. Aber ich war so begeistert und habe das dann durchgesetzt. Ich habe meinen Chef so lange genervt, bis ich das machen durfte. Und der Rest ist Geschichte."
Siegfried Loch, ehem. Chef von Warner Europe, heute Inhaber des Jazzlabels ACT
 


  “Es liegt so einen Viertelton daneben (lacht)! Die ursprüngliche Musik habe ich ja schon in zwei Studios aufgenommen, die Intro da, der zweite Teil dort, da war noch Udo Lindenberg am Schlagzeug, bei der ursprünglichen Aufnahme. Irgendwann, Ende der 70-er Jahre, haben wir gesagt, wir wollen das nochmal neu versuchen, und dann haben wir mit der damaligen Passport-Besetzung das Rhythmische nochmal gemacht. Und dann habe ich den Original-Anfang genommen, damals auf Tonband, also Schnürsenkel, und das einfach drangeschnitten. Und dabei muss das passiert sein, dass vielleicht das Tonbandgerät nicht ganz in time lief. Oder es wurde am Schneidetisch irgend wann mal vergeigt (lacht).”
Klaus Doldinger, Komponist der Tatort-Trailermusik. Der Fehler wurde nie korrigiert
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  “Es ist ausgesprochen schwierig, mit ihr zu arbeiten, sie kümmert sich um keine Regeln und kennt keine Grenzen. In zwei Wochen sollen wir in der Hollywood Bowl spielen und ich weiß noch nicht, ob ich sie ins Flugzeug kriege. Denn sie habe gehört, man müsse über das Meer, und das mag sie nicht. Ich sagte, aber wir waren doch auch in Kanada, doch sie meinte nur, das sei doch gleich bei Polen. Sie ist stinkfaul und interessiert sich für nichts. Sie liebt es, zuhause zu sein, sie liebt es, auf der Bühne zu stehen, und sie hasst alles, was dazwischen liegt. Sie will nur Geld, soviel wie möglich. Ich würde gerne einen Teil ihrer Einnahmen zurückbehalten, um ihr eines Tages sagen zu können: Vera, siehst du das schöne Haus dort? Das ist jetzt deins. Aber sie will alles sofort und verspielt es dann. Sie ist der ärmste Mensch, den ich kenne. Dabei bin ich manchmal schon erstaunt, was für clevere Sachen sie sagen kann.”
Jiri Smetana, Manager der tschechischen Roma-Sängerin Vera Bila
 


  “Seit ich 1987 Paul Simons Album “Graceland” gehört hatte, wollte ich mit südafrikanischen Chören arbeiten. Als dann in Kapstadt Mandosini, die Sängerin, ins Studio kam und das erste Stück sang, Conversation With God, fingen wir alle zu weinen an. Selbst die beinharten Wikinger-Kerle in meiner Band mussten heulen.”
Die norwegische Sängerin Mari Boine über die Entstehung ihres Albums “Sterna Paradisea”



  “Von allen Kulturen, denen ich auf diesem Planeten begegnet bin, ist die Los-Angeles-Popkultur die befremdlichste, absurdeste. Nie bin ich einem größeren Maß an Selbstüberschätzung begegnet, an Blendung, an grundloser Eitelkeit. Die lächerlichsten und bizarrsten Rituale findet man hier. Dieses ganze Madonna-Britney-Zeugs – das ist für mich nicht Musik, sondern Würstchen. Es ist wie der Unterschied zwischen Fleisch und Würstchen. Es gibt drei Dinge, bei denen man besser nicht zu genau hinschaut, was drin ist: Politik, Würstchen und Popmusik.”
Der New Yorker Musikethnologe und Musiker Bob Brozman



  “Ich sagte: Hallo! Er sagte: Robben! Ich: Hi! Er: Was machst du da draußen? Naja, ich sagte, nicht soviel los hier. Er meinte: Lust, mit mir zu spielen? Ich sagte, klar, natürlich! Er sagte nur, ich gebe dir jetzt Jim, meinen Tour-Manager, mach das mit ihm klar. Es war superkurz, aber es war er, der mich anrief, nicht irgend jemand in seinem Auftrag. Und es war meine Frau, die damals zuerst ans Telefon ging, sie hörte Miles Stimme und sagte nur: Robben, da ist Miles Davis! Später erzählte sie mir, ich hätte einen Kopf bekommen wie Rote Bete.“
Der Gitarrist und Sänger Robben Ford über einen Anruf im Jahr 1986
 


  “Politik fängt an, wenn du morgens aufstehst und rausgehst; wie du die Menschen betrachtest und was du den Leuten, die dich umgeben, für ein Gefühl vermittelst: Das ist Politik.”                                                                                                                            DjPanko, Ojos de Brujo


  “Wenn der Mann hinter dem Pult der Immigrationsbehörde deinen Namen nicht aussprechen konnte, dann gab er dir halt einen.”                                                                  Willy Schwarz über die früheren Gepflogenheiten der Einwanderungsbehörden in den USA

 

  „Harald Schmidt ist für mich persönlich einer der großartigsten deutschen Fernsehmänner, den ich immer gerne schaue und den ich für wahnsinnig intelligent halte. Aber was ich an ihm unausstehlich finde ist, dass er sich völlig verweigert. Es würde mich mal interessieren von ihm zu hören, was er eigentlich wirklich denkt.“                                                         Sophie Hunger


  „Meine Eltern haben uns immer gesagt, dass die Menschen sich einander in Liebe und Respekt begegnen sollten, egal, wen man vor sich hat. Außer der Polizei.“
Horace Andy

 

  "Ich glaube, die Menschen haben nicht begriffen, dass er nie sonderlich an sozialen Fragen interessiert war. Er mochte nur die Idee und die Ideale dahinter – und natürlich die romantischen Momente der Arbeiter-Bewegung."                                                                Ben Sidran über Bob Dylan


  „Sie haben nichts aus der Vergangenheit gelernt. Heute unterdrücken sie sich gegenseitig. Es ist so, als würden sie sagen: Oh, wir wollen nicht länger von den Weißen unterdrückt werden, wir wollen das selber tun. Sie sitzen heute auf denselben Stühlen, nur die Farbe haben sie gewechselt.“
Die Südafrikanerin Busi Mhlongo über ihre Landsleute


  „Ganz offen! Du müsstest Leute aus der Regierung hören, aus dem Parlament, vom rechten Flügel! Das kannst du kaum glauben, was die da von sich geben. Wie Betrunkene in der Kneipe sagen sie offen, schmeißt die Zigeuner raus, wir müssen Slowenien säubern!“       Der slowenische Musiker Magnifico über die Stimmung gegen Minderheiten wie Schwule und Zigeuner


   "Wahlen sind der einzige Tag, an dem die Macht an das Volk abgegeben wird. Denn wer danach Präsident wird, macht, was er will (lacht)."                                                          

Tiken Jah Fakoly, Musiker aus Elfenbeinküste

  "Ich finde den Umgang der Menschen in Deutschland untereinander fürchterlich!"
Chinaza, in Deutschland geborene und aufgewachsene Nigerianerin

  "Ich brauche keine Tele-Vision, ich habe Visionen genug."                                            Raphael Gualazzi, 2. Platz beim Eurovision Song Contest 2011, auf die Frage, ob er einen Fernseher besitzt

  "Die Menschen sind so beschäftigt mit dem, was sie wollen, dass sie gar keine Zeit haben nachzudenken, was sie nicht wollen."
Winston McAnuff

"Wir sind in Israel nie aufgetreten, aus einem ganz einfachen Grund: Wir wurden nie eingeladen. Wir haben allerdings auch noch nicht in Japan gespielt, weil wir nie eingeladen wurden."

Job Chajes, Amsterdam Klezmer Band

 

"Vor zwei-drei Jahren habe ich mich einmal im Stadtzentrum von Cambridge als Straßenmusiker probiert, weil alle meine Kumpels mir erzählt hatten, wieviel Geld man damit verdienen kann. Zuerst habe ich rund 200 Pfund für einen passenden Verstärker ausgeben müssen, damit fing es schonmal an. Und dann hatte ich nur eine Gruppe japanischer Touristen, die mich anstarrten, während sie ihr Sushi-to-go kauten und keine Hand frei hatten, mir etwas zu geben. Sie schauten auf mich wie auf einen Fernseher. Ein kleiner Junge stand dabei, vielleicht zwölf Jahre alt, die Augen weit aufgerissen, dem gefiel das. Die Gruppe wollte weiter, er wollte bleiben. Ich spielte zwei Lieder, dann fragte er mich nach einer CD. Ich gab ihm eine, packte meine Sachen und sah zu, dass ich wegkam. Das war´s. Das Experiment hat mich 200 Pfund und eine CD gekostet.“

Ezio Lunedei

 

Evolution ist zyklisch, nicht linear. Ich mag nicht das alte Klischee bemühen, zwei Schritte vorwärts, einer zurück. Aber es ist doch kein Zufall: Wir hatten einen intelligenten, afro-amerikanischen Präsidenten gewählt, der im gesamten Westen gefeiert wurde, Deutschland inklusive, Hallelujah!, was für ein Moment! Was wir jetzt sehen ist der unweigerliche Rückschritt mit Menschen, die offensichtlich nicht im selben Tempo an der Evolution teilgenommen haben wie alle anderen.“

Nora Guthrie, Tochter von Woody Guthrie, 2017

 

"Das ist sehr praktisch mit Ihnen. Sie bringen die Antwort auf den Punkt und ich verkaufe sie als meine!"

Lokua Kanza

 

"Ich möchte nicht auf ein Festival eingeladen werden, bloß weil ich eine Frau bin. Ich möchte aber auch nicht nicht eingeladen werden, bloß weil ich eine Frau bin."

Dota Kehr zur Frauenquote bei Musikfestivals

 

Schauen wir uns die Welt doch an, da ergibt doch nichts mehr einen Sinn. Im Jahr 2018 müssen wir noch über Ungleichheit reden, über Migrationsgegner, Stammesverhalten. Weshalb sollen Menschen, deren Bräuche anders sind, gruselig sein und bei uns nichts verloren haben? Sie sind nur anders, sonst nichts. Sie laufen die Straßen runter, wir laufen die Straßen runter. Ja, und?“

Nile Rodgers, Chic